16.12.2011 - Fichte erschlägt Betonpumpen-Fahrzeug

Fichte vom Waldesrand erschlägt Betonpumpe
Jeden Winter immer dasselbe Dilemma im letzten Nadelöhr der B32 an dem Waldstück Rotheidlen nach Dürrnast. In der Steige sieht man die Fragmente von stattlichen Fichten, die von den Schneelasten auf die Fahrbahn stürzten. Meistens haben die Autofahrer Glück, - nicht so unser Nachbar Heider, vom Betonpumpenverleih Heider & Sohn, der mit seiner Betonpumpenmaschine im sprichwörtlichen Sinn aus "heiterem Himmel" am 16.12.2011 um 17Uhr30 beim
"Sturmtief Joachim" getroffen wurde.
Der Einschlag einer Fichte auf sein Fahrzeug fand am Abend in der Dunkelheit statt. Wäre die Fichte um ein Bruchteil von einer Sekunde früher umgefallen, wäre das Leben von Herrn Norbert Heider in Gefahr gewesen. Das Fahrzeug bot durch die massiven technischen Aufbauten so viel Widerstand entgegen, sodass die Führerhauskabine weitgehend verschont blieb. Bei solchen Schadenereignissen, zu denen die Verkehrsteilnehmer absolut nichts dazu können, darf man schon mal fragen wer da eigentlich schuldig ist. Wir dürfen darauf hinweisen, dass zum Waldesrand im Baurecht ein Sicherheitsabstand von 30m besteht, um Schaden von Gebäuden mit Bewohnern fernzuhalten. Dies gehört auch an Strassen eingehalten, die so stark befahren ist wie die B32. Versagt da die Verwaltung des Straßenbauamtes oder reicht hier ein Verkehrsschild "Befahren des Waldstückes auf eigene Gefahr". Erdbeben, Hagel, Glatteis, sind Naturereignisse die von Menschenhand nicht verhindert werden können, sowohl aber eine gut frequentierte Bundesstraße, die mal richtig ausgeputz gehört, um Schaden von den Verkehrsteilnehmern abzuwenden.
Eine andersartige Baumbepflanzung z.B. mit Pfahlwurzlern wie Laubbäume (Eichen) oder Nordmanntannen (Weißtannen) wäre sicherlich auch eine Lösung.



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